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17 Dec 2026 • 3 min read

Aufraffen statt Abhängen!

Wie Disziplin dein Leben positiv umkrempelt

  • Stefano
    Stefano

Marathonläufer, Spitzenbergsteiger und andere Profisportler haben eines gemeinsam: Sie trainieren jahrelang mit eiserner Disziplin, um ihr Ziel zu erreichen. Sei es der Weltrekord, der nächste Gipfel oder die Goldmedaille. Aber das sind alles irdische Ziele, nach kurzer Zeit wieder vergessen, ohne Ewigkeitswert. Und trotzdem setzen diese Sportler alles daran, sie zu erreichen. Wie sieht es im Christenleben aus? Haben wir nicht viel höhere Ziele? Klar, dass wir auch alles dran setzen, sie zu erreichen, oder?

Leider sieht die Realität oft anders aus. Wir verschwenden Stunde um Stunde am Smartphone, ziehen uns nächtelang Serien rein, liegen morgens lieber noch 20 Minuten im Bett statt die Bibel zu lesen … Vor 2000 Jahren hat uns jemand einen komplett anderen Lifestyle vorgelebt: „Wisst ihr nicht, dass die, die in der Rennbahn laufen, zwar alle laufen, aber einer den Preis empfängt? Lauft nun so, dass ihr ihn erlangt. Jeder aber, der kämpft, ist enthaltsam in allem; jene freilich, damit sie eine vergängliche Krone empfangen, wir aber eine unvergängliche. Ich laufe daher so, nicht wie aufs Ungewisse; ich kämpfe so, nicht wie einer, der die Luft schlägt; sondern ich zerschlage meinen Körper und führe ihn in Knechtschaft, damit ich nicht etwa, nachdem ich anderen gepredigt habe, selbst verwerflich werde.“ (1Korinther 9,24–27). Paulus ermahnt uns also: Das Leben als Christ ist ein Wettlauf. Es ist ein täglicher Kampf für ein ewiges, wunderbares Ziel. Und sogar der prominenteste Apostel, der nicht für gemütliches „Herumchillen“ bekannt war, hatte es nötig, seinen Körper zu zerschlagen und in Knechtschaft zu führen (heißt: Nicht dein Körper beherrscht dich, sondern du kontrollierst ihn)! Wie viel mehr sollten wir bequeme Christen des 21. Jahrhunderts wieder lernen, ein diszipliniertes Leben zu führen!

Was kann man also ganz praktisch tun, um (wieder) Disziplin zu lernen?

Zuerst einmal ist es wichtig, sich ganz neu unser Lebensziel vor Augen zu führen. Überlege direkt morgens nach dem Aufwachen: Wofür lebe ich? Was will ich in diesem kurzen Leben erreichen? Lohnt es sich, in irdische, vergängliche Dinge zu investieren (Matthäus 6,19–21)? Wie kann ich an diesem Tag Gott verherrlichen?

Wenn du dein Ziel so vor Augen hast, richte deinen ganzen Tagesablauf danach aus! Geh früh genug ins Bett statt noch ein paar YouTube-Videos zu schauen. Greif zur Bibel statt zum Smartphone, wenn du mal eine Stunde freie Zeit hast.

Das Wichtigste aber ist, dass du dir bewusst machst: Ich schaffe das nicht aus eigener Kraft. Bitte Gott darum, dir Disziplin zu schenken und räume gleichzeitig Stück für Stück alles aus dem Weg, was dich undiszipliniert macht. Gott möchte wieder einen lebendigen und fröhlichen Christen aus dir machen, der ein aus himmlischer Sicht produktives Leben führt. Steh ihm dabei nicht im Weg, sondern lass dich von seinem Geist verändern. Wenn DU willst, wird ER wirken, dass du auch kannst.

Hast du weitere Glaubensfragen?

Hier findest du Antworten, die weiterhelfen.


Disziplin lernen