04 Aug 2026 • 3 min read
Kampf den Lieblingssünden!
Von gefährlicher Toleranz und ihren tödlichen Folgen
Stefano

Kennst du dieses Gefühl, wenn du schon wieder in dieselbe Sünde gefallen bist? Du wolltest es doch nie wieder tun und so langsam hast du echt die Nase gestrichen voll von diesem ständigen Kampf. „Ich schaffe es sowieso nicht„ ... „Was ist denn schon so schlimm daran?“ ... „machen doch sowieso alle“ ...
Stopp! Schleichend aber stetig fängst du gerade an, Dinge zu tolerieren, die Gott abgrundtief hasst.
Gottes Statement zu Dingen, die wir oft auf die leichte Schulter nehmen, ist ziemlich krass: „Wer aber an mir sündigt, tut seiner Seele Gewalt an; alle, die mich hassen, lieben den Tod“ (Spr 8,36). Wenn du sündigst, schadest du dir also selber! Sünde macht uns kaputt!
Vielleicht sind es nicht so schlimme Dinge wie Drogenkonsum oder Ehebruch, die dir Probleme machen. Bei Judas zum Beispiel war es eine heutzutage völlig tolerierte Sünde, aus der Satan ihm den Strick drehte, an dem er sich selbst erhängte: die Geldliebe. Immer wieder legte er ein paar Euro für sich selbst beiseite und tolerierte diese Sünde, obwohl er die ganze Zeit die Predigten Jesu hörte und vom Kopf her genau wusste, dass er damit aufräumen muss. Sein tragischer und verzweifelter Suizid ist ein ganz großes Warnschild für uns, nicht aufzuhören, gegen die Sünde anzukämpfen.
Wenn man realisiert, dass man knallhart gegen Sünde vorgehen muss, ist das schon mal gut. Aber wie funktioniert das jetzt, gerade auch bei den Sünden, die dich immer wieder zu Fall bringen? Gott hat auch hierzu wieder eine gute Nachricht: Es gibt einen Kampf, aber er läuft ganz anders ab, als du denkst! Nicht in eigener Kraft. Nicht durch gute Vorsätze. Nicht nur durch härtere Disziplin. Gib auf und lass den Heiligen Geist kämpfen. Wie das ganz praktisch geht, zeigt Gott uns im Römerbrief (Praxistipp zum besseren Verständnis: die Crosspaint-Serie zum Römerbrief).
Oft hilft es auch, wenn man eine Vertrauensperson hat, mit der man offen über persönliche Lieblingssünden reden kann. Schäme dich nicht für deine Probleme, sondern sei offen und ehrlich mit Gott und deinen Mitmenschen. Du stehst nicht alleine auf so einem Kampffeld und wir Christen sollen uns zur Seite stehen und uns in dieser wichtigen Schlacht auch gegenseitig unterstützen (lies mal Galater 6,2).
Und denk dran: Das wichtigste ist, niemals aufzugeben! Kämpfe bzw. lass kämpfen, bis du wirklich frei bist, und fliehe jedes Mal in die liebenden Arme von Jesus, wenn du wieder gefallen bist. Gott wird dir immer vergeben, wenn du in aufrichtiger Buße zu ihm kommst (1Joh 1,9)!
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