Skip to content

19 Aug 2026 • 3 min read

Kontrolle ist gut?!

Wie gute Kontrolleure dein Leben besser machen

  • Stefano
    Stefano

Wer kennt es nicht? Man möchte nach Feierabend einfach nur nach Hause fahren und plötzlich wird man von der Polizei rausgewunken und muss eine Kontrolle über sich ergehen lassen. Was uns in diesem Moment ziemlich nervt, ist eigentlich eine super Einrichtung. Damit wir täglich sicher auf der Straße unterwegs sein können, müssen Personen, welche die Sicherheit anderer gefährden, rechtzeitig aus dem Verkehr gezogen werden. Gibt es solche Kontrollinstanzen auch im Glaubensleben oder können wir da einfach drauflos rasen?

In Psalm 139,23–24 spricht David ein beeindruckend aufrichtiges Gebet: „Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne meine Gedanken! Und sieh, ob ein Weg der Mühsal bei mir ist, und leite mich auf ewigem Weg!“ Der große König mit viel Lebenserfahrung und Expertenwissen hatte erkannt, dass wir uns selbst nicht gut genug kennen. Gott ist größer als unser Herz (1Joh 3,20)! David bittet deshalb diesen Gott um eine komplette Kontrolle: Herzdiagnostik, mentaler Check-Up und Laufanalyse. Übrigens: Erhörung garantiert! Auch für uns ist es die bestmögliche Kontrolle, Gott von Zeit zu Zeit ganz offen zu fragen, wie ER uns sieht. Er kennt uns in- und auswendig, vor ihm können wir nichts verstecken, vor seinen Augen ist auch das Verborgene sichtbar. Manchmal sind es kleine Dinge, die er in unserem Leben ändern möchte. Manchmal vielleicht auch falsche Grundhaltungen oder verkehrte Lebenswege. Das Wunderbare dabei ist: Gottes Motivation zu Kontrolle und Korrektur ist immer perfekte Liebe.

Eine andere „Kontrollinstanz“ sind Freunde. Nicht diejenigen, die aus Neid dauernd kritisieren und an allem was auszusetzen haben. Sondern richtige Freunde, zu denen man eine gute Beziehung hat und gegenüber denen echtes Vertrauen vorhanden ist. Sie können dich in Liebe ermahnen und auf Missstände in deinem Leben hinweisen. Korrektur anzunehmen statt wegzudiskutieren, ist dann ein Zeichen wahrer Stärke.

Schließlich gibt es noch die Gemeindeleiter (Älteste). Hebräer 13,17 ermutigt uns: „Gehorcht euren Führern und seid fügsam; denn sie wachen über eure Seelen (als solche, die Rechenschaft geben werden), damit sie dies mit Freuden tun und nicht mit Seufzen; denn dies wäre euch nicht nützlich.“ Sie sind vor Gott verantwortlich, uns zu beschützen und dafür zu sorgen, dass wir nicht auf schiefe Wege kommen. Sie sind echte Vorbilder und Hüter der Herde (1Pet 5). Es ist ein großer Segen, solche Personen zu kennen und ihnen zu gehorchen, denn sie wollen nur das Beste für uns!

Praxistipp: Stell doch mal einem Freund oder Gemeindeleiter folgende Fragen:

  • Was denkst du über mich? Wie schätzt du mich ein?
  • Wie wirke ich nach außen?
  • Was, denkst du, sind Gefahren für mich?
  • Was sind meine Stärken und Schwächen?

Wenn wir offen mit Gott, unseren Freunden und den Ältesten über so persönliche Themen reden können, werden wir dadurch wachsen und unser Leben und unsere Beziehungen werden sich nachhaltig verbessern.

Hast du weitere Glaubensfragen?

Hier findest du Antworten, die weiterhelfen.


Kontrolle ist gut?!