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29 Jul 2026 • 4 min read

wWer ist der Mensch?

Philosophische Fragen eines sinnlosen Zellhaufens

  • Stefano
    Stefano

„Die Evolutionstheorie ist unbewiesen und unbeweisbar. Wir glauben aber daran, weil die einzige Alternative dazu der Schöpfungsakt Gottes ist, und das ist undenkbar.“ Dieser Ausspruch eines berühmten schottischen Anthropologen ist gut 100 Jahre alt, aber brandaktuell. Bei der Frage nach dem Ursprung des Menschen bilden sich knallharte Fronten: Ist er ein Zufallsprodukt oder geplant und designed von einem Schöpfergott? Eines ist klar: Trotz fieberhafter Forschung vieler Generationen von Wissenschaftlern hinterlässt die Evolutionstheorie große Fragezeichen. Kann durch Zufall eine absolut geniale Ordnung entstehen? Zumindest in meiner Wohnung ist das (leider) noch nie geschehen. Und dass aus toter Materie Leben hervorgehen könne, konnte nicht einmal für eine einzelne simple Zelle nachgewiesen werden. Aber warum ist diese Frage überhaupt so wichtig? Inwieweit hat dieser Jahrtausende alte Schöpfungsbericht aus dem Buch Genesis Konsequenzen für dein Leben?

Nun, du wirst sicher zustimmen, dass es für einen Baum, der keine Wurzeln hat, ziemlich mies aussieht. So in etwa ist es auch bei uns Menschen – wir brauchen Geschichte, um vorwärts gehen zu können! Und da hilft es, sich auf die Anfänge zurück zu besinnen. Tatsächlich agiert sogar jedes weltliche Unternehmen so, wenn die Dinge schlecht laufen. Man stellt sich Fragen wie: „Was macht uns aus? Wofür stehen wir? Was sind unsere Grundprinzipien?“ Wohl ohne es zu ahnen, hat man sich da ein Prinzip vom Gott der Bibel abgeguckt. Er macht es nämlich interessanterweise genauso, wenn er zu den Menschen spricht. Da haben wir z.B. Mose, durch den Gott sein Volk immer wieder an die Herausführung aus Ägypten erinnert. Auch in der Rede des Stephanus kurz vor seiner Steinigung (Apostelgeschichte 7) finden wir dasselbe Konzept. Und wir sehen durchweg: Da wo der Mensch seine Wurzeln vergisst oder leugnet, gerät er auf gefährliche Irrwege. Dein Ursprung ist also unheimlich wichtig für deine Zukunft!

Wir haben bezogen auf die Ursprungsfrage nun zwei Wege: Entweder wir entwickeln ein Konzept aus unserem eigenen Verstand heraus oder wir erkennen die Bibel als Wahrheit an. Die Menschenbilder, die sich jeweils daraus ableiten, könnten konträrer nicht sein. Auf der einen Seite bist du ein zufällig entstandener Zellhaufen, der sich über verschiedene Zwischenstufen irgendwie hoch entwickelt hat – auf der anderen Seite bist du ein Geschöpf Gottes, bewusst und gewollt in diese Welt gestellt. Es macht einen enormen Unterschied für dein Leben, welche dieser Sichtweisen du einnimmst! Ganz besonders in Zeiten, wo in deinem Leben vielleicht nicht alles so rosig läuft. Als sinnloses Zellhäuflein gibt es da leider wenig Perspektive. Die wunderbare Alternative ist aber, Gewissheit haben zu dürfen, ein gewolltes und geliebtes Geschöpf Gottes zu sein. Und dieser Gott hat einen Plan für dich, auch dann, wenn die Umstände gerade schwierig sind.

Und noch etwas sollten wir bedenken: Wenn wir tatsächlich den Schöpfergott in unserem Leben verleugnen und uns lediglich als höher entwickeltes Tier ansehen, dann sollten wir die Konsequenzen dieser Weltanschauung bedenken. Die unantastbare menschliche Würde, die wir uns nach Artikel 1 des deutschen Grundgesetzes zuschreiben, steht dann nämlich auf ziemlich wackligen Beinen. Und warum ist es eigentlich okay, eine Fliege totzuschlagen, während der Mord an einem Menschen als etwas Schwerwiegendes angesehen wird? Warum ist es richtig, sich um Behinderte und Kranke zu kümmern, wo es doch evolutionär gesehen große Nachteile mit sich bringt? Nebenbei bemerkt, was ist überhaupt richtig? Was ist falsch? Worauf stützen wir unsere Moral, wenn wir eine höhere Autorität, welche diese festlegen könnte, bewusst ausklammern?

Ganz ehrlich: Wir handeln total anders, als es unser evolutionäres / naturalistisches Weltbild es eigentlich zur Folge hätte. Und warum tun wir das? Weil der, der das menschliche Herz geschaffen hat, auch gleichzeitig darin verankert hat, dass das Leben des Menschen über Wert, Ziel und Sinn verfügt. Das ist fester Bestandteil unseres Menschseins. Wenn wir dagegen ankämpfen und uns zu einem Zufallsprodukt degradieren … nun, dann werden wir zu sehr großen Narren. Und das wäre doch wirklich bedauerlich!

„Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihn.“ 1Mose 1,27

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